Im Rahmen des Heimspiels gegen die Bayern konnten wir der schwäbischen Tafel Stuttgart e.V. einen Scheck in Höhe von 11.500 Euro überreichen. Die symbolische Scheckübergabe bildete den Höhepunkt der Fankalenderaktion 2015, die bereits zum 10. Mal stattgefunden hat. Seit dem Start des Kalenderverkaufs im Jahre 2006 konnten somit ca. 83.000 Euro für einen guten Zweck gesammelt werden.

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Bei den Schwäbischen Tafeln können Menschen einkaufen, die nicht mehr Geld zur Verfügung haben als der gesetzliche Sozialhilfeersatz beträgt. Zu den Betroffenen können alleinerziehende Mütter und Väter gehören, aber auch Rentner, Kranke, Arbeitslose und Obdachlose. In den Tafelläden arbeiten eigenverantwortliche Mitarbeiter die ihre Arbeitsfähigkeit wieder erlangen möchten sowie Ehrenamtliche. Die Lebensmittel die dort zum Verkauf kommen, werden von regionalen Unternehmen, Großmärkten und Supermärkten gespendet.

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Wir bedanken uns bei allen VfB-Fans, die durch den Kauf eines Kalenders die Aktion unterstützt haben!

Euer Commando Cannstatt 1997

Wohin geht der Weg?

Vom: 02. Februar  2015

Um unmissverständlich klar zu machen was die Stunde geschlagen hat, stellten wir unsere Choreo zum Rückrundenstart unter das Motto “Bündelt die Kräfte dieser Stadt, auf dass sie für immer den weiß-roten Erstligisten hat“.
Die Perspektive eines imaginären Betrachters, der vom Schloßplatz hinunter Richung Hauptbahnhof blickt, sollte nochmal deutlich machen was alles auf dem Spiel steht. Nicht weniger als die Erstklassigkeit des Vereins dieser wunderschönen Stadt, in Szene gesetzt durch den Stadtplan, den der Betrachter in Händen hält.

Leider klappte es auch gegen Gladbach nicht mit dem ersehnten zweiten Heimsieg und der VfB steht nun wieder auf einem direkten Abstiegsplatz. Es bleiben 16 Endspiele, um das zu ändern.

Anbei noch das Video zur Choreo:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

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Pyro Erfurt: Trotz Genehmigung vom DFB bestraft – Sportgericht heißen, aber auf die Rechtslage scheißen?! – Vereine, wehrt Euch gegen diese Willkür!

Am DFB und seinem kruden Rechtsverständnis haben wir uns ja schon häufig abgearbeitet. Nach dem Bekanntwerden der neuen Richtlinien zur Vergabe von Stadionverboten sahen wir uns sogar gezwungen, zu einer Demonstration aufzurufen. Auch im aktuellen 9 Punkte Plan bleibt der DFB seiner unhaltbaren Auslegung von Strafe und Prävention, die man schon von der Vergabe von Stadionverboten kennt, treu. Aus Sicht des DFB werden die Vereine bei Fanfehlverhalten mit Geldstrafen dazu angehalten, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu optimieren, um künftiges Fehlverhalten auszuschließen. Schon das klingt eher nach Strafe als nach Prävention. Nun geht der DFB aber noch einen Schritt weiter und legt den Vereinen nahe, die gezahlten Strafen auf die Verursacher abzuwälzen. Dies ist nicht nur rechtlich höchst problematisch, es ist ethisch einfach unter aller Sau! Wenn von einem ordentlichen Gericht Strafen verhängt werden, geschieht dies in Form von Tagessätzen, die sich aus dem verfügbaren Einkommen des Verurteilten berechnen. Bei der Abwälzung von Verbandsstrafen ist jedoch klar, dass hier jede Verhältnismäßigkeit verloren geht, da Fußballvereine einen anderen Etat haben als Privatpersonen.

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DFB: Kläger, Richter, Henker!

Unterm Strich ist das Ganze ein weiterer infamer Versuch durch Verbreitung von Existenzangst, selbst definiertes Fanfehlverhalten (kritische oder beleidigende Spruchbänder, Pyro oder die quasi nicht existenten Ausschreitungen) aus den Stadien zu verbannen. Der Gipfel dieser Bestrebungen ereignete sich in Erfurt. Zum Abschied des alten Steigerwaldstadions sollte es eine große Pyroshow geben. Hierzu wurde nach dem Spiel eine zweite Veranstaltung im Stadion angemeldet, in deren Rahmen Pyrotechnik kontrolliert und mit allen nötigen Genehmigungen (Stadt, Feuerwehr etc.) gezündet wurde. Todesfälle blieben auch aus. Trotzdem wurde RW Erfurt vom DFB Sportgericht zu einer Geldstrafe verurteilt. Hier wird einmal mehr deutlich, dass die sogenannte Sportgerichtsbarkeit nichts weiter ist als ein Instrumentarium des DFB zur Durchsetzung seiner verbandspolitischen Ziele. Die Gespräche über einen legalen Rahmen für Pyrotechnik wurden von DFB und DFL für beendet erklärt. Es kann also nicht sein was nicht sein darf. Hybris.

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Auch der Gästeblock beteiligte sich mittels den oben genannten Spruchbändern, Roten Karten und Trillerpfeifen an den überregionalen Protestaktionen gegen das Produkt RB Leipzig. Einige denken vielleicht der VfB hat momentan größere Probleme als diesen fußballerischen Frankenstein aus dem Osten, Fakt ist aber RB Leipzig bedroht den Fußball wie wir ihn lieben. Vereinsidentitäten dürfen nicht zu austauschbaren Werbeflächen werden. Wir können nur jedem Fußballfan raten, sich intensiv mit dem Thema RB Leipzig und seinen Konsequenzen auseinanderzusetzen. Sucht die Diskussion in euren Fangruppen, Fanclubs oder in euren Freundeskreisen und unterstützt auch ihr die Kampagne “Nein zu RB!”.
http://www.nein-zu-rb.de/

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“Mit Freundschaft und Zusammenhalt auf allen Wegen mit dabei – Kämpfen Szene E”

Unsere Reutlinger Brüder haben aktuell leider mit einer ungewohnt hohen Zahl an Stadionverboten zu kämpfen, außerdem wurden vor dem parallel stattfindenden Derby in Ulm noch einige Stadtverbote erlassen. Grund genug für die Geste der Freundschaft und Verbundenheit.

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“Siegeswillen beibehalten! Niemals aufgeben, kämpfen und siegen!”

Nach immerhin 8 Punkten aus den letzten 5 Spielen und unter dem Eindruck des spektakulären Sieges in Frankfurt war es uns wichtig, die obigen Worte an die Mannschaft zu richten. Das Spiel gegen Wolfsburg zeigte dann mal wieder in aller Deutlichkeit, dass in Stuttgart Wille und Fähigkeit nicht unbedingt Hand in Hand gehen und wir wohl auch in dieser Saison um jeden Punkt gegen den Abstieg kämpfen müssen.

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“Ausgliederungswahlkampf mit Marketingagentur? Fehlen euch die Argumente? Keine Meinungsmache zur Zukunft unseres Vereins!”

Nach der Lektüre des Artikels „Der 80-Millionen-Euro-Plan“ von Thomas Haid in der StZ vom 23.10.2014 war uns sofort klar, dass wir hierzu nicht schweigen können. Anscheinend wurde von Seiten der Vereinsführung eine Marketingagentur beauftragt, die den “Ausgliederungswahlkampf” organisieren soll. Idealerweise sollte man davon ausgehen, dass vor extrem richtungsweisenden Entscheidungen versucht wird, in Dialog mit allen Interessengruppen zu treten und in einem ergebnisoffenen Wettbewerb der besten Ideen zu einer Lösung zu kommen.
Beim VfB soll das offensichtlich anders gehandhabt werden: Die Ausgliederung wird von vorneherein als alternativlos dargestellt, was auch nicht richtiger wird, nur weil man es dauernd wiederholt. Ebenso laufen wir sicher nicht Gefahr, finanziell von der Konkurrenz abgehängt zu werden. Im Personaletat auf Platz 7, in der Abschlusstabelle 13/14 auf Platz 15. Das Problem scheint also nicht in den finanziellen Möglichkeiten sondern in der Effizienz der Verwendung zu liegen…
Diesen Punkten versucht man allerdings nicht inhaltlich zu begegnen, sondern beabsichtigt dies wohl mit bunten Bildern und pathetischen Videos zu tun. Verantwortungsvolles Handeln zum Wohle des Vereins sieht in unseren Augen anders aus.

Wie angekündigt freuen wir uns darüber, euch jetzt den Spendenempfänger für die diesjährige Fankalenderaktion bekanntgeben zu können: Der gesamte Erlös geht an die Schwäbische Tafel Stuttgart e.V. .

Der Verein betreibt Tafelläden in Stuttgart, Esslingen und Fellbach. Bei den Schwäbischen Tafeln können Menschen einkaufen, die nicht mehr Geld zur Verfügung haben als der gesetzliche Sozialhilfeersatz beträgt. Für viele Menschen scheint Armut weit weg zu sein, aber in Deutschland leben insgesamt drei Millionen Menschen unter dem Existenzminimum. Viele davon auch in der Landeshauptstadt Stuttgart, die vom Wohlstand geprägt ist. Derzeit sind bei uns ca. 21.400 Menschen auf Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen. Zu den Betroffenen können alleinerziehende Mütter und Väter gehören, aber auch Rentner, Kranke, Arbeitslose und Obdachlose. Leider sind auch immer mehr Kinder von Armut betroffen: 9.000 Kinder und Jugendliche zählen zu den Armen. In Stuttgart sind das 9 % aller Kinder. In den Tafelläden arbeiten eigenverantwortliche Mitarbeiter, die ihre Arbeitsfähigkeit wieder erlangen möchten, sowie Ehrenamtliche Helfer. Die Lebensmittel, die dort zum Verkauf kommen, werden von regionalen Unternehmen, Großmärkten und Supermärkten gespendet. Mehr Informationen findet Ihr hier: www.schwaebische-tafel.de

Den Fankalender erhaltet ihr für nur 8 € am Fanstand im Bauch der Cannstatter Kurve, bei unseren fliegenden Händlern im und ums Stadion sowie ab sofort auch in unserem Online-Shop: http://freiraum.ultra-attitude.de/shop/

10 Jahre Fankalender

Vom: 16. Oktober  2014

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In diesem Jahr geht der Kalenderverkauf in ein Jubiläumsjahr. Dieses Jubiläum findet sich auch in den Kalendermotiven wieder. Neben 4 Bildern aus der letzten Saison haben es 9 Bilder aus den letztjährigen Kalendern in den Fankalender 2015 geschafft. Bereits zum 10. Mal gibt es den Fankalender zu kaufen und es ist schon Tradition, dass der gesamte Erlös an einen guten Zweck gespendet wird.

Seit dem ersten Kalender im Jahr 2006 konnten auf diese Weise fast € 71.500,00 für einen guten Zweck gesammelt werden. Natürlich wollen wir dieses Jahr nochmal einen drauf setzen. Den entsprechenden Spendenempfänger könnt ihr beim nächsten Heimspiel gegen Wolfsburg kennenlernen.
Den Fankalender erhaltet ihr ab sofort für nur 8 € am Fanstand im Bauch der Cannstatter Kurve, bei unseren fliegenden Händlern im und ums Stadion sowie ab Ende Oktober auch in unserem Online-Shop: http://freiraum.ultra-attitude.de/ .

Möglichkeit der Sammelbestellung für die OFC´s:
Auch dieses Jahr könnt ihr Eure Bestellung für die Kalender und das StoCCarda gesammelt an uns schicken. Wir hoffen, dass wir Euch dadurch ein kleines bisschen Aufwand abnehmen können. Meldet euch dazu bitte unter der Emailadresse: kalender@cc97.de

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RB Leipzig mischt zurzeit kräftig die zweite Liga auf und es ist damit zu rechnen, dass uns dieses Konstrukt bald in der Bundesliga über den Weg läuft. Seit der Gründung des Vereins verfolgt der dahinter stehende Konzern “RedBull” das Ziel der Etablierung seines Getränks auf dem deutschen Markt. Es handelt sich um eine reine Marketingmaßnahme, die absolut nichts mehr mit dem Fußball, den wir alle so lieben, gemeinsam hat.

Es ist nun Zeit für alle Fußballfans, sich deutlich zu positionieren. Deshalb unterstützt auch das Commando Cannstatt die bundesweite Kampagne “Nein zu RedBull! Für euch nur Marketing – Für uns Lebenssinn!”.

Wir freuen uns über jeden Fanclub aus Stuttgart, der sich ebenfalls zu dieser Kampagne bekennt, denn nur gemeinsam können wir unseren geliebten Sport vor dem totalen Zerfall bewahren. Die kollektive Ablehnung des geplanten Freundschaftsspiels im Sommer war ein wichtiger Schritt, aber auch in Zukunft gilt es die Augen offen zu halten und sich gegen die totale Zweckentfremdung unseres Fußballsportes zu wehren!

NEIN ZU RB!

Mehr Infos findet ihr unter http://www.nein-zu-rb.de

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“Fredi, es war Zeit zu geh’n! Trotzdem Danke für deine Verdienste und Treue zum VfB!”

Bereits in unserer Stellungnahme vom 18.9.2014 haben wir klargestellt, dass wir uns leider in der Pflicht sehen einem verdienten Ex-Spieler ein miserables Arbeitszeugnis auszustellen. Ohne Zweifel war unsere Kritik massiv und die Forderung nach einer Entlassung von Fredi Bobic mehr als deutlich, trotzdem wollen wir nochmal betonen, dass es uns um inhaltliche Kritik auf einer sachlichen Ebene ging. Auch wir sind Teil dieses Vereins und werden uns auch in Zukunft den Luxus einer eigenen Meinung leisten und mit dieser auch nicht hinter dem Berg halten. Allerdings sehen wir uns nicht in der Rolle uns im Wochentakt zur sportlichen Situation oder zu vereinspolitischen Themen zu äußern. Das Kapitel Fredi Bobic ist für uns beendet und aus unserer Sicht spricht nichts dagegen mit Stil und Niveau getrennte Wege einzuschlagen.

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“Vorstand und Aufsichtsrat: Die Probleme jetzt anpacken und nicht weiter schlafen!”

Das zweite Spruchband darf als mahnender Hinweis verstanden werden, dass mit der Entlassung von Fredi Bobic sicher nicht alles getan ist. Die vielzitierte Aufarbeitung der letzten Saison verkommt so langsam zur leeren Worthülse oder scheint in den To-Do Listen der Verantwortlichen keinen prominenten Platz einzunehmen und Fredi Bobic kann sicherlich nicht alleine für die Fehler der letzten Jahre verantwortlich gemacht werden. Wir werden uns von der wohlbekannten Besänftigungspolitik durch Bauernopfer sicher nicht einlullen lassen, diese ist durch die Trainerentlassungen der vergangenen Jahre ja hinlänglich bekannt.

Zunächst möchten wir uns ganz herzlich für die zahllosen positiven Rückmeldungen zu unserer Stellungnahme “Der freie Fall – Wir haben die Schnauze voll” bedanken! Auch die Reaktionen und Sprechchöre im Stadion bekräftigen uns in unserer Auffassung, die Fehlentwicklungen der Vergangenheit richtig analysiert und die richtigen Verantwortlichen für den sportlichen Niedergang identifiziert zu haben.

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“37 Spiele – 33 Punkte – Willkommen in der Realität. Sommerpause nicht genutzt – Von Aufarbeitung nichts zu sehen. Bobic & Wahler, wer seiner Arbeit nicht gewachsen ist muss gehen!”

Da wir es schon immer für unabdingbar gehalten haben, vor sachlicher Kritik nicht die Ohren zu verschließen, ist es wichtig, ein paar Worte zum Zeitpunkt unserer Stellungnahme zu verlieren. Herr Bobic wirft uns ja bekanntlich vor, in der Frühphase der aktuellen Saison Horrorszenarien an die Wand zu malen. Wir teilen diese Auffassung nicht. Erstens stellt unsere Stellungnahme eine Analyse der Vergangenheit und kein Schauermärchen dar. Zweitens hat für uns dem Gefühl nach keine neue Saison begonnen, sondern die alte Saison setzt sich nahtlos fort. Eine Aufarbeitung des Beinahe-Abstieges hat trotz vollmundiger Ankündigung der Verantwortlichen offensichtlich nicht stattgefunden, wodurch das Vertrauen in die sportliche Leitung schlicht und einfach erschöpft ist. Diesem Umstand haben wir am Samstag per Spruchband Rechnung getragen.

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“Kein Teamgeist, keine Punkte!”

Bereits zum Einlaufen der Mannschaften haben wir die Männer in den Brustringtrikots deutlich in die Pflicht genommen. Sehen wir der Realität ins Auge: Unsere aktuellen Spieler werden sich sicherlich nicht über Nacht zu Weltstars oder gar zu den kolportierten Krachern entwickeln. Allerdings erwarten wir von jedem eine tadellose und professionelle Einstellung im Kampf um den Klassenerhalt.

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“Wahler: Schönwetterpräsident statt Krisenmanager”

Das letzte unserer Spruchbänder war Bernd Wahler gewidmet. Dieser hatte sich schon in der abgelaufenen Saison in unseren Augen als Mogelpackung erwiesen. Nach einem beängstigenden 2:2 gegen Absteiger Braunschweig blieb die Kurve im Stadion, um von den Verantwortlichen zu erfahren, wie diese gedenken die Misere in den Griff zu bekommen. Herr Wahler kam dieser Aufforderung nicht nach. Aktuell hat man ebenfalls den Eindruck, dass eine Vogel-Strauß-Taktik verfolgt wird. Öffentlich vernehmbar war nur ein knappes Treuebekenntnis zu Bobic. Was solche Aussagen im Bundesligageschäft wert sind, weiß jeder Fan. Sollte Fredi Bobic trotzdem seinen Hut nehmen müssen, wirft das kein gutes Licht auf Herrn Wahler. Wir brauchen keinen Präsidenten, der nur in den Medien ist, wenn es darum geht neue Luftschlösser zu entwerfen und der den Kopf offensichtlich in den Wolken hat. Wir brauchen einen Krisenmanager, der mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen steht.