Presse 04/05
Das UEFA-Cup Spiel in Parma und die mediale Nachbetrachtung
Beim UEFA-Cup Spiel in Parma zündeten einige VfB-Fans zu Spielbegin Bengalische Feuer und Rauchpulver. Ein eindrucksvolles Schauspiel, was auch der ZDF-Kommentator in seiner Reportage erwähnte. Die Fans müssen sich allerdings vorwerfen lassen, dass einige Feuerwerkskörper auf den Platz flogen. Wie zu erwarten war, sorgte das ganze für einen mittleren Skandal in Deutschland. Auf die "bösen Fans" wurde von Verein, Presse und Polizei mächtig eingehauen, jeder aus seinem ganz eigenen Interesse. Von Horrorstrafen seitens der UEFA über angebliche Revanchaktionen italienischer Fans bis hin zur konkreten Verdächtigung einzelner Fans war alles vertreten. In Italien sieht man die Thematik "Pyrotechnik" offensichtlich ein wenig gelassener: Fanden die Ordnungskräfte beim Durchsuchen Feuerwerkskörper, so schmissen sie diese in eine Mülltonne und der Fan konnte passieren.
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Das Ende eines Stücks Fankultur
Mit dem Abriss der Stadiongaststätte, die dem Carl-Benz-Center weichen musste, endete eine Epoche. Ein Stück Stuttgarter Fankultur ging zu Ende, bleibt aber in der Erinnerung zahlreicher VfB-Fans erhalten...
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Stuttgarter Nachrichten, 19.03.2005 |
Schwerer Raubüberfall...
...oder einfach nur die Spielregeln des Fanblocks nicht beachtet! Wieder könnte man viele Fragen stellen: Wie kann man gleichzeitig VfB- und Bayern-Fan sein? Wieso lässt man Fans anderer Mannschaften in die Heimkurve, wo doch immer Fantrennung propagiert wird? Wieso wird bei einem Schaden von 15€ ein Riesenaufwand betrieben, während die Polizeibeamten bei ähnlichen Delikten außerhalb des Fußballs nur müde abwinken?
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Anonymes Internetgepöbel und seine Folgen
Man könnte ja darüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Aufgrund eines Interneteintrags im Gästebuch einer Rostocker Fangruppierung wurde ein Stuttgarter Fan mit Aufenthalts- und Stadionverbot belegt. Recherche, zum Beispiel über eine Zuordnung des Eintrags über die IP-Adresse, fand natürlich nicht statt. Lieber holte die Polizei gleich die große Keule raus und demonstrierte, wie man mit Fußballfans in Stuttgart umzugehen pflegt. Der Wahnsinn hatte schnell ein Ende und beim VfB dürfte man seither auch wissen, wie man die "Fanarbeit" der Polizei einzuschätzen hat.
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Stuttgarter Nachrichten, 05.11.2004 |