Aktuelle News
31.01.2012 - Commando Cannstatt spendet 11.300 Euro an das Raphaelhaus
Im Rahmen des Heimspiels gegen Borussia Mönchengladbach konnten wir dem Raphaelhaus einen Scheck über 11.300 Euro überreichen. Die symbolische Scheckübergabe bildete den Höhepunkt der Fankalenderaktion 2011, die bereits zum 7. Mal stattfand und bei der die Spendensummen der letzten Jahre noch einmal übertroffen werden konnten.
Im Therapeuticum Raphaelhaus im Stuttgarter Osten leben Menschen mit schweren, mehrfachen Behinderungen, die in allen Lebenslagen komplett auf Hilfe angewiesen sind. Den betreuten Menschen wird dort so gut es geht ein normales Leben ermöglicht - Ein Leben mit Schule, Arbeit, Religion und Kultur.
Wir bedanken uns bei allen VfB-Fans, die durch den Kauf eines Kalenders die Aktion unterstützt haben!
10.12.2011 - Offener Brief der Kampagne "Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren"
Sehr geehrter Herr Zwanziger, sehr geehrter Herr Rauball!
Am 2.11.2011 teilten Sie mittels einer Pressemitteilung das Ende der Diskussion um Pyrotechnik mit. Zitat: "Weiterhin nicht in Frage kommt eine sogenannte "Legalisierung" von Pyrotechnik. Bestätigt wird das Verbot durch ein vom DFB-Präsidium in Auftrag gegebenes unabhängiges Rechtsgutachten.".
Wir hatten zuvor unsererseits ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, welches bestätigte, dass unter bestimmten Bedingungen der legale Einsatz von Pyrotechnik in Stadien durchaus möglich ist. Eine gemeinsame seriöse Aufarbeitung der Rechtslage wäre nun durch weiteren Dialog und einen Abgleich der Gutachten möglich gewesen. Dieser Dialog war aber Ihrerseits nicht gewollt, denn trotz vorheriger Zusage blieb unsere Nachfrage bezüglich der Einsichtnahme in das Gutachten bis heute unbeantwortet. So mussten wir die einseitige Beendigung der Gespräche zwischen DFB/DFL und unserer Kampagne zunächst hinnehmen.
Danach war in der Presse u.a. von "Geisterdebatten" die Rede - Sie versuchten, die Kampagne in der Öffentlichkeit zu diffamieren. Unsere Antwort auf Ihren Konfrontationskurs entnehmen Sie der entsprechenden Pressemitteilung unter http://www.pyrotechnik-legalisieren.de.
Es war uns inzwischen möglich, Einblick in das von Ihnen in Auftrag gegebene Gutachten zu nehmen und es rechtlich auswerten zu lassen. Es ist nun auch klar, warum man uns und auch der interessierten Öffentlichkeit die Einsichtnahme verwehrt: Denn auch Ihr Gutachten bestätigt, dass die legale Verwendung von Pyrotechnik unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist!
Obwohl wir nun Kenntnis darüber erlangten, dass Sie nicht nur uns, sondern auch die Vereine und die Öffentlichkeit erneut bewusst getäuscht haben, geben wir Ihnen die Chance, mit uns an den Verhandlungstisch zurück zu kehren. Dabei erwarten wir eine ehrliche Aufarbeitung der Thematik unter Zuhilfenahme unserer Konzeption, die - wie wir nun durch 2 unabhängige Rechtsgutachten feststellen durften - rechtlich umsetzbar ist.
"Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren"
03.11.2011 - Stellungnahme der Kampagne "Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren"
Die Entwicklungen der letzten Wochen bereiten uns große Sorgen. War es der Kampagne und den Vertretern der Verbände noch im Frühjahr gelungen, offensichtlich konstruktiv gemeinsam am Tisch zu sitzen, hat sich die Verbands-Seite weiter denn je von diesem Tisch entfernt. Die aktuelle Veröffentlichung des DFB verwundert wenig, ebenso der zitierte Wortlaut des vom DFB in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens. Aber: Die Schärfe und die neuerliche Hetzjagd auf Fußballfans sind erschreckend. Desweiteren registrieren wir erstaunt Formulierungen wie "Geister-Debatte". Worüber, wenn nicht über den legalen und verantwortungsvollen Umgang mit Pyrotechnik wurde in drei Treffen in der DFB-Zentrale jeweils mehrere Stunden hinweg gesprochen? Verleugnet die Verbands-Seite jetzt nicht nur die Absprachen untereinander, sondern sogar die Gespräche? Bereits unter Helmut Spahn gab es positive Rechtsexpertisen, die vom DFB in Auftrag gegeben wurden und die espräche wurden schriftlich protokolliert, teilweise auch vom DFB gegengelesen und bestätigt. Wir erwägen, diese Dokumente der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Ebenso entspricht es nicht den Tatsachen, dass wir nach dem Moratorium eine deutschlandweite Freigabe von Pyrotechnik erwartet hätten. Vereinbart und ohnehin unsererseits angestrebt ist eine lokale Genehmigungspraxis. Wie schriftlich dokumentiert bestand die Vereinbarung darin, dass wir nach dem erfolgten Pyroverzicht eben genau diese Möglichkeit bekommen: eine lokale, vorerst einzelfallbezogene Genehmigung in den Stadien, die von den zuständigen Institutionen auf Anfrage der Vereine die Genehmigung erhalten. Hier sollte der DFB dann kein Veto mehr einlegen. Nicht mehr und nicht weniger.
Mit Aussagen, wie von Herrn Niersbach getätigt, man müsse „begreifen, dass ein Stadion keine rechtsfreie Zone ist", wird wiederum bewiesen, wie wenig sich tatsächlich von Seiten des DFB und der DFL mit der Thematik und unserem Anliegen auseinandergesetzt wurde. Im Stadion gelten neben den üblichen Gesetzen die Versammlungsstättenverordnungen. Aber auch und insbesondere gilt, dass die Vereine hier ihr Hausrecht ausüben dürfen. Dementsprechend besteht die rechtliche Möglichkeit, eine Anfrage auf die Nutzung bestimmter Pyrotechnik zu genehmigen, wenn vor Ort der Verein, Sicherheitsberater, Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt zugestimmt haben. Unser Rechtsgutachten hat die Genehmigungsfähigkeit von Pyrotechnik in Stadien unter bestimmten Voraussetzungen als gegeben herausgestellt, und diese Rechtsansicht wird auch von der AG Fananwälte bestätigt. Der DFB als Verband sollte sich nicht anmaßen, sich über Entscheidungen der örtlichen Institutionen und Vereine zu stellen, wenn alle erforderlichen Genehmigungen eingeholt wurden und sich an die geltenden Gesetze und Verordnungen gehalten wird.
Die Aussage aus dem Gutachten des DFB "Anträge auf Zulassung von Pyrotechnik durch Besucher/Fangruppen sind zwingend durch die für den Brandschutz zuständige Behörde abzulehnen." ist auch nach unserer Ansicht völlig korrekt. Den Antrag stellt immer der Verein, das ist aus Rechtsgründen gar nicht anders möglich, zeigt aber, wie wenig sich scheinbar selbst in dem Gutachten mit unserem Konzept auseinandergesetzt wurde.
Ebenso ist die Aussage, dass der Pyroverzicht nicht geklappt habe, haltlos. Die Bedingungen des Pyroverzichts haben wir uns schriftlich bestätigen lassen und wir standen während des Moratoriums im ständigen Kontakt zum DFB. Unser Teil der Vereinbarung wurde nachweislich eingehalten. Wenn nach einem so klaren Wortbruch seitens des DFB, der nun von dieser Vereinbarung nichts mehr wissen will, oder wahlweise den Pyroverzicht als misslungen bezeichnet, die Gruppen empört sind, sollte dies niemanden verwundern.
Mehr Repression, strengere Verbote und härtere Strafen werden das Problem nicht lösen, sondern es weiter verschärfen. Zu dieser Erkenntnis waren neben Herrn Spahn bereits viele Personen aus Kreisen der Verbände, der Politik, der Polizei und der Soziologie gekommen. Die jetzige Haltung des DFB ist somit ein klarer Rückschritt, geprägt von Unkenntnis der Sachlage und Populismus.
Natürlich haben wir auch die Vorfälle wie z.B. in Dortmund selbstkritisch reflektiert. Wie einer unserer Sprecher aber bereits erwähnte - durch den plötzlichen Rückzug von DFB und DFL vom Verhandlungstisch sind die Fans aufgebracht und der Rückhalt der Kampagne wurde um einiges geschwächt. Somit haben sich die Verbände mit ihrem Vorgehen selber einen Bärendienst erwiesen - diese Probleme hätte es ohne ihr Verhalten höchstwahrscheinlich nicht gegeben.
Wir werden als Kampagne trotzdem weiter an unseren Zielen arbeiten, da wir um die generelle Genehmigungsfähigkeit wissen, und weiterhin die Meinung vertreten, dass wir eine Lösung nur gemeinsam erarbeiten können. Wir fordern daher die Verbände auf, ihren Platz am runden Tisch wieder einzunehmen und unabhängig von der derzeitigen Situation sachlich und konstruktiv weiter an einer seriösen Lösung zu arbeiten.
"Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren", 03.11.2011
14.10.2011 - Fankalender 2012
Der neue Fankalender mit Impressionen aus der Cannstatter Kurve ist ab dem morgigen Heimspiel gegen Hoffenheim erhältlich. Wie schon in den vergangenen Jahren werden wir den kompletten Gewinn wieder an eine wohltätige Einrichtung spenden, die wir Euch in einer der kommenden Ausgaben des Cannstatter Blättle näher vorstellen werden. Der Kalender ist sowohl vor als auch nach dem Spiel am Fanstand im Bauch der Cannstatter Kurve sowie bei unseren fliegenden Händlern im Stadionumfeld und dem Online-Shop für 8 Euro erhältlich.

03.10.2011 - SOLIPARTY im Jugendhaus Neugereut am 19.11.2011

Salute Ultras,
diejenigen von euch, die unseren VfB letzte Saison zum Auswärtsspiel auf Schalke begleitet haben werden sich sicher noch an die turbulenten Szenen am Gästeeingang erinnern. Aufgrund dieser Vorkommnisse müssen sich mehrere Stuttgarter Ultras ab Mitte Oktober vor Gericht verantworten. Da die Verteidigung in so einem Fall mit enormen Kosten verbunden ist, veranstalten wir am 19.11.2011 unsere erste große Soliparty. Neben Speis, Trank und einem T-Shirt Special erwartet euch eine Infoveranstaltungen zu unserer neuen Rechtshilfestruktur „Solidarietà – Gemeinsam gegen Repression“ und ein Vortrag zum Überwachungsprojekt INDECT.
Also nicht vergessen!
Was? Soliparty für die Schalke Angeklagten
Wann? 19.11.2011 ab 17 Uhr
Wo? Jugendhaus Neugereut
Wir sehen uns!
Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren: Der Dialog gerät ins Stocken
Im November 2010 konstituierte sich die Kampagne "Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren". Kein Jahr ist seither vergangen, Erfolge können wir aber bereits vorweisen. In den Stadien werden durch den Einfluss der Kampagne deutlich weniger Böller gezündet, auch Raketen sind weitestgehend verschwunden, viel mehr brennen Bengalos kontrolliert und somit sicher auf den Tribünen. Die Medien haben ebenso erkannt, dass Pyrotechnik nicht nur in anderen Ländern gut aussieht und tolle Atmosphäre erzeugt. Auch die Verbände haben sich unseren Ideen gegenüber aufgeschlossen gezeigt. Mehrfach wurden Vertreter der Initiative eingeladen, um die Möglichkeiten einer Legalisierung zu besprechen. Aus diesen Gesprächen resultierte ein Kompromiss. Für den Verzicht auf Pyrotechnik über mehrere Wochen, ermöglicht der DFB Pilotprojekte. Konkret heißt das, dass Verein X, der mit der ortsansässigen Feuerwehr und dem Ordnungsamt und natürlich der Fanszene einen Lösungsweg erarbeitet hat, vom DFB eine Ausnahmegenehmigung zum Einsatz von Pyrotechnik erhält.

Unter diesen Rahmenbedingungen fand der freiwillige Verzicht auf Pyrotechnik statt. Die mehr als 150 Unterstützergruppen leisteten Aufklärungsarbeit in ihren Fanszenen und setzten so ein starkes Zeichen!
Umso bedauerlicher ist es nun, dass sich der DFB nicht mehr an seine Zusage gebunden fühlt. Ohne auf die genauen Wortlaute eingehen zu wollen, müssen wir konstatieren, dass die Gründe für die Ablehnung mehr als fadenscheinig sind. Besonders abstrus ist in dem Zusammenhang vor allem, dass sich der Generalsekretär des DFB wie folgt zitieren lässt:
"Selbst, wenn gar nichts passiert wäre, kann das DFB-Präsidium nicht einfach sagen: 'Jetzt geht's los', weil überall die Ordnungsämter, Feuerwehr und der Brandschutz das Sagen haben."
Nie war in den Gesprächen von einer sofortigen Freigabe die Rede und zu keinem Zeitpunkt haben wir angenommen, dass der DFB gesetzliche Bestimmungen im Alleingang für nichtig erklären kann. Viel mehr war Teil der Abmachung, dass die Fanszenen die Zustimmung der lokalen Genehmigungsbehörden einholen und der Verband die, in seinen Sicherheitsrichtlinien festgeschriebenen, Ausnahmenregelungen erteilt.
Ob der Weg zurück an den Verhandlungstisch möglich ist, wenn wir nicht davon ausgehen können, dass Zusagen auch eingehalten werden, lässt sich aktuell nicht mit Sicherheit sagen. Klar ist aber, dass Pyrotechnik immer ein Ausdruck von Emotionen sein wird. Ebenso klar ist aber auch, dass die von uns formulierten Regeln weiter Bestand haben und und wir nach einer Legalisierung streben werden. Unser Ziel bleibt somit eindeutig!
18.08.2011 - StoCCarda Nr. 4 ab Samstag erhältlich!
Erfreulicherweise können wir heute verkünden, dass die neue Ausgabe unseres StoCCarda zum 3. Spieltag erhältlich sein wird. Die Druckerei hat uns bestätigt, dass die Lieferung am Freitag vor dem Spiel erfolgt. Verkaufsstart ist somit der kommende Samstag vor und nach dem Heimspiel des VfB gegen Leverkusen. Das Magazin kann im neuen Fanstand in der Cannstatter Kurve (zentral in der unteren Ebene), sowie bei unseren zahlreichen fliegenden Händlern an den Treppenabgängen und im Stadionumfeld erworben werden. Ob ein Verkauf über unseren Online-Shop stattfindet ist noch nicht sicher. Besorgt euch das Magazin deshalb bitte im Stadion.

In der vorliegenden Ausgabe möchten wir die vergangene Spielzeit, die ganz im Zeichen des nervenaufreibenden Abstiegskampfes stand, in Wort und Bild nochmals Revue passieren lassen, den einen oder anderen Blick in die Zukunft wagen sowie einige uns wichtige Themen ansprechen. Um den zeitlichen Rhythmus zu wahren, sahen wir uns in der Pflicht, diesmal eine Doppelausgabe mit Hin- und Rückrunde herauszugeben. Durch die insgesamt 256 Seiten (!) hat das Magazin diesmal Buchcharakter. Der Inhalt setzt sich wie folgt zusammen:
- Kurvenberichte der Hin- und Rückrunde der Saison 2010/2011 über alle Pflichtspiele des VfB Stuttgart aus Sicht des Commando Cannstatt, untermalt mit unzähligen Bildern der Fotografen unserer Fanszene (Vielen Dank auch an dieser Stelle für Eure Arbeit!)
- Ein großes Interview mit den drei Haupt-Vorsängern unserer Gruppe
- Artikel „Ultras über Generationen – Jugendkultur oder mehr?“
- Besuch bei Freunden: Interviews mit der Szene E Reutlingen sowie mit den WSB Cesena plus zahlreiche Erlebnisberichte von unseren Besuchen in der Romagna
- Die altbekannte Rubrik „Gedanken aus der Kurve“ kann diesmal mit folgenden Themen aufwarten: Unser Fahnen hängen am Zaun – basta!; Ultras – No Facebook!; Datenschutz beim VfB; Ultra Militär – Von der Bauchtasche zur Streifenjacke?; ultras.ws - eine unendliche Geschichte?; Traditionen bewahren - auch auf den Fahnen
- Aktuell: Vereinspolitik beim VfB sowie Neues von der Pyro-Kampagne
- Gruppenaktivitäten: Sommer Sonne Ultras II; Fankalender-Verkauf 2010; Kollektiv 0711-Konzert
Einige Hintergrundinformationen: Manch einer wird sich sicherlich aufgrund des pünktlichen Erscheinungstermins verwundert die Augen reiben. Zumal es sich bei der Nummer 4 um eine Doppelausgabe handelt. Die Gründe für die zeitnahe Veröffentlichung sind sowohl im personell aufgestockten Redaktionsteam zu finden, als auch in den verbesserten Strukturen unserer Arbeitsgruppe. So haben wir also die Sommerpause intensiv genutzt, um die neue Ausgabe pünktlich an den Start zu bringen. Wen es interessiert: Die aktuelle Ausgabe verschlang hochgerechnet fast 1.000 Arbeitsstunden für Texte verfassen, Texte korrigieren, Planung, Foto-Auswahl, Layout, Organisation und Kommunikation. Das StoCCarda ist für uns aber nicht nur eine zu erledigende Arbeit, sondern eine echte Herzensangelegenheit, in dem viel Leidenschaft steckt und wir hoffen, dass man eben diese beim Durchblättern und -lesen auch spürt.
Aufgrund der drastischen Erhöhung der Seitenzahl und im Sinne der Kostendeckung kamen wir diesmal leider nicht an einer Preiserhöhung von 4 € auf 5 € vorbei. Wir halten diesen Preis aufgrund des enormen Umfangs aber dennoch für absolut fair, zumal wie gesagt sonst die Kosten nicht gedeckt werden könnten. Also sichert euch dieses Erinnerungsstück einer Saison, die wir wohl so schnell nicht vergessen werden!
Alte Ausgaben: Abschließend noch ein Angebot in eigener Sache: Da wir noch einige Restexemplare von Ausgabe 3 auf Lager haben, bieten wir diese im Paket mit dem aktuellen Magazin zum Preis von 7 € an (Normalpreis von Ausgabe 3&4 wären 9 €). Ebenfalls haben wir am Stand noch ein paar vereinzelte Restexemplare von Ausgabe 1 und 2 vorrätig.
Da uns in der Regel kaum bis keine Rückmeldungen erreichen, würden wir uns über Kritiken natürlich sehr freuen!
Commando Cannstatt 1997
02.08.2011 - NEUE CANNSTATTER KURVE!
Am kommenden Samstag geht endlich ein lang gehegter Traum in Erfüllung, nämlich das erste Spiel in unserer neuen Kurve. Endlich stehen wir auf einer imposanten Fantribüne direkt hinter dem Tor und können von dort unseren Verein optimal unterstützen. Die neue Kurve wird rund 15.000 Menschen Platz bieten. Es ist sicher kein Geheimnis, dass sie nicht nur eine riesengroße Chance für die Fankultur in Stuttgart ist, sondern auch eine sehr große Herausforderung. Eine Herausforderung, die die gesamte Fanszene nur gemeinsam bestehen kann. Wir alleine werden unser Stadion nicht zum Kochen bringen können! Um die große Herausforderung „neue Cannstatter Kurve“ gemeinsam anzugehen, fand in der Sommerpause ein Treffen einiger Fanclubs und Fangruppen der Cannstatter Kurve statt.
Leider hat es in der Vergangenheit oft an Respekt, Toleranz und Kommunikation innerhalb der Fanszene gefehlt. Der Umzug in unsere neue Heimat ist der richtige Zeitpunkt dies nachhaltig zu ändern. Natürlich kann und wird man nicht immer einer Meinung sein, umso wichtiger ist es ein faires und gesundes Miteinander aufzubauen und dieses auch zu pflegen. Dabei sind alle Fanclubs und Gruppen aus der Cannstatter Kurve gefordert. Die neue Kurve ist für die Fanszene ein Einschnitt wie der Umzug in den A-Block 1977, der Auszug aus dem A-Block in den 90ern und die Etablierung der Ultraszene in Block 32 der Kurve.
Alle anwesenden Fanclubs und Gruppen waren sich einig, dass bei einer so großen Kurve nur GEMEINSAM Stimmung erzeugt werden kann. Wir als Commando Cannstatt im Unterrang sind uns dabei unserer Verantwortung bewusst, Motor einer derart großen und vielschichtigen Tribüne zu sein. Dennoch hat jeder Einzelne seinen Anteil an einer guten Stimmung, und ist aufgefordert sich oft und lautstark zu beteiligen!
Um die Potentiale der Kurve aufzuzeigen, haben die beim Treffen anwesenden Fanclubs und Gruppen verabredet, folgende Punkte auszuprobieren:
- Alle VfB Fans sind aufgerufen, zum ersten Heimspiel der Saison im weißen Trikot zu kommen!
- Der VfB-Wechselgesang wird zur Untertürkheimer Kurve, bzw. ins Stadion hinein gebrüllt, um die anderen Tribünen mit einzubeziehen!
- Wir wollen versuchen, die ganze Kurve zum Hüpfen zu bewegen. Dies soll beim Schlachtruf „Achtzehnhundertdreiundneunzig!“ passieren.
- Bei Eckbällen wollen wir das traditionelle Wedeln mit den Schals wieder einführen.
Auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison 2011/2012! Wir sehen uns am Samstag zur Karawane Cannstatt!
Euer Commando Cannstatt 1997
27.07.2011 - Alle im weißen Brustringrikot zur Karawane und zum 1. Heimspiel!
Auch in diesem Jahr wollen wir die neue Saison mit der inzwischen 6. Karawane Cannstatt einläuten.
Hier die wichtigsten Infos:
Treffpunkt: 6.08.2011, 11.45 Uhr, Daimlerstraße (bei der Aral-Tanke, gegenüber Burger King) Start: 12.15 Uhr
Vergesst Eure Fahnen und Doppelhalter nicht!!
ALLE IM WEISSEN BRUSTRINGTRIKOT ZUM 1. HEIMSPIEL!!!



