Cannstatter Kurve

Block 32

Die Heimat des Commando Cannstatt ist der Block 32 unterhalb der Stehplatz-Blöcke A und B in der Cannstatter Kurve. Diesen Block hat das Commando Cannstatt über die Jahre als Fan-/Ultrablock aufgebaut. Bevor wir mit einem kleinen Grüppchen im Abstiegskampf in der Saison 2000/2001 erstmals in diesen Block gingen und von dort aus die Mannschaft anfeuerten, war der Block 32 ein (damals meist leerer) Sitzplatzblock wie jeder andere in der Cannstatter Kurve. In den ersten Jahren im Block 32 war man nur ein kleiner Haufen von 50 bis 100 Mann, während der Rest des Blocks leer war. Im Zuge des sportlichen Erfolgs auf der einen und des Wechsels vieler Fans von anderen Blöcken in den Block 32 auf der anderen Seite füllte sich unser Block im Laufe der Jahre immer mehr. Heute gibt es so gut wie keine Lücken mehr und die Blöcke 31/32 bilden zusammen mit A- und B-Block eine optische Einheit.

Bevor

Cannstatter Kurve - Block 32 - vorher

Dem Aufbau des Blocks 32 als endgültige Heimat ging eine jahrelange Odyssee auf der Suche nach dem optimalen Block verbunden mit häufigen Standortwechseln voraus. Begonnen hat alles im Jahr 1994, als sich die späteren Gründungsmitglieder des Commando Cannstatt als kleines Grüppchen erstmals aus dem A-Block verabschiedeten und sich in den benachbarten Block 30 auf der Haupttribüne stellten. Zu Beginn der Saison 1998/99 zog man dann in den Block 36 am anderen Ende der Cannstatter Kurve um, was sich auf die sowieso nicht gerade prächtige Stimmung zusätzlich negativ auswirkte. Grund für den Umzug war die Beschwerde eines Fanclubs beim VfB, der ebenfalls Dauerkarten im Block 30 besaß, aber lieber sitzen wollte. Mittels Druck über den Verein wurde man gezwungen, sich einen anderen Block zu suchen, in dem man weiterhin im Stehen supporten konnte. Da alle anderen Blöcke rund um die Stehplätze damals mit Dauerkartenbesitzern belegt waren, blieb uns nur der abseits gelegene 36er als Ausweichmöglichkeit. Mit lediglich 30 bis 40 Leuten stand das CC dort auf ziemlich verlorenem Posten. Zwar machte man dort gut Stimmung, doch das ausschließlich sitzende Publikum um uns herum starrte uns nur mit dummem Gesichtsausdruck an und von den Stehplätzen war man viel zu weit entfernt. Wenn überhaupt mal etwas zu hören war, dann sangen die Fans auf den Stehplätzen meist etwas ganz anderes wie der CC-Block.

Danach

Cannstatter Kurve - Block 32 - nachher

Das Jahr 2000 war dann das Jahr des großen Umbruchs im Commando Cannstatt. Einige Ältere zog es auf den neuen Oberrang, während der Rest zu Beginn der Saison 2000/2001 vom abgelegenen 36er in den Block 33 neben den B-Block wechselte. Dies erwies sich als hervorragender Schachzug und die Stimmung konnte stark verbessert werden. Trotzdem war man noch nicht hundertprozentig zufrieden und startete bei einem Heimspiel den Versuch, im leeren Block 32 unterhalb der Stehplätze die Mannschaft anzufeuern. Dies gelang hervorragend. Nicht nur die eigenen Leute, sondern auch die Fans in den Stehblöcken beteiligten sich vermehrt am Support, da sie von unten besser animiert werden konnten als von der Seite. Also beschloss man dort zu bleiben.